Griechische Mythologie >> Griechische Götter >> Olympische Götter >> Musen (Mousai)

MOUSAI

Griechischer Name

Μουσα Μουσαι

Transliteration

Mousa, Mousai

Lateinische Rechtschreibung

Musa, Musae

Übersetzung

Muse, Muses, Of Song

Muse mit Barbiton | Rotfigurige Lekanis aus Paestan, 4. Jh. v. Chr. | Musée du Louvre, Paris
Muse mit Barbiton, rotfigurige Lekanis aus Paestan, 4. Jh. v. Chr., Musée du Louvre

DIE MOUSAI (Musen) waren die Göttinnen der Musik, des Gesangs und des Tanzes und die Inspirationsquelle für Dichter. Sie waren auch Göttinnen des Wissens, die sich an alles erinnerten, was geschehen war. Später wurden den Mousai bestimmte künstlerische Bereiche zugewiesen: Kalliope (Calliope), epische Poesie; Kleio (Clio), Geschichte; Ourania (Urania), Astronomie; Thaleia (Thalia), Komödie; Melpomene, Tragödie; Polymnia (Polyhymnia), religiöse Hymnen; Erato, erotische Poesie; Euterpe, Lyrik; und Terpsikhore (Terpsichore), Chorgesang und Tanz.

In der antiken griechischen Vasenmalerei wurden die Mousai als schöne junge Frauen mit verschiedenen Musikinstrumenten dargestellt. In der späteren Kunst wurde jeder der neun ihr eigenes, unverwechselbares Attribut zugewiesen.

Es gab zwei alternative Sätze von Mousai – die drei oder vier Mousai-Titaniden und die drei Mousai-Apolloniden.


FAMILIE DER MUSEN

ELTERN

[1.1] ZEUS & MNEMOSYNE (Hesiod Theogonie 1 & 915, Mimnermus Frag, Alcman Frag 8, Solon Frag 13, Apollodorus 1.13, Pausanias 1.2.5, Diodorus Siculus 4.7.1, Orphische Hymnen 76 & 77, Antoninus Liberalis 9, Cicero De Natura Deorum 3.21, Arnobius 3.37)
[1.2] ZEUS (Homer Odyssee 8.457, Homerische Hymnen 32, et al)
[1.3] MNEMOSYNE (Pindar Paean 7, Terpander Frag 4, Aristoteles Frag 842, Plato Theaetetus 191c)
[2.1] URANOS & GAIA (Alcman Frag 67, Mnaseas Frag, Diodorus Siculus 4.7.1, Scholiast auf Pindar, Aronobius 3.37)
[2.2] URANOS (Mimnermos Frag, Pausanias 9.29.1, Cicero De Natura Deorum 3.21)
[2.3] ZEUS & PLOUSIA (Tzetzes auf Hesiod 35)
[3.1] APOLLON (Eumelus Frag 35, Tzetzes auf Hesiod 35)
[4.1] PIEROS & ANTIOPE (Cicero De Natura Deorum 3.21, Tzetzes auf Hesiod 35)

NAMEN

[1.1] KLEIO, EUTERPE, THALEIA, MELPOMENE, TERPSIKHORE, ERATO, POLYHYMNIA, OURANIA, KALLIOPE (Hesiod Theogonie 75, Apollodorus 1.13, Diodorus Siculus 4.7.1, Orphische Hymne 76)
[1.2] TERPSIKHORE, ERATO, KALLIOPE, OURANIA (Plato Phaidros 259)
[1.3] POLYMATHEIA (Plutarch Symposium 9.14)
[2.1] MELETE, AOEDE, MNEME (Pausanias 9.39.3)
[2.2] MELETE, AODE, ARKHE, THELXINOE (Cicero De Natura Deorum 3.21, Tzetzes auf Hes. 23)
[3.1] NETE, MESE, HYPATE (Plutarch Symposium 9.14)
[3.2] KEPHISO, APOLLONIS, BORYSTHENIS (Eumelus Frag 35, Tzetzes)
[4.1] NEILO, TRITONE, ASOPO, HEPTAPORA, AKHELOIS, TIPOPLO, RHODIA (Epicharmis, Tzetzes auf Hes. 23)


ENZYKLOPÄDIE

Muse mit Box | Rotfigurige Lekanis aus Paestan, 4. Jh. v. Chr. | Musée du Louvre, Paris
Muse mit Box, rotfigurige Lekanis aus Paestan, 4. Jh. v. Chr., Musée du Louvre

MUSAE (Mousai). Den frühesten Autoren zufolge waren die Musen die inspirierenden Göttinnen des Gesangs und, dem späteren Noticus zufolge, Gottheiten, die über die verschiedenen Arten der Poesie sowie über die Künste und Wissenschaften herrschten. Sie galten ursprünglich als Nymphen inspirierender Brunnen, in deren Nähe sie verehrt wurden, und trugen an verschiedenen Orten unterschiedliche Namen, bis sich die thrakisch-böotische Verehrung der neun Musen von Böotien über andere Teile Griechenlands ausbreitete und sich schließlich allgemein durchsetzte. (Zu den als Nymphen konzipierten Musen siehe Schol. ad Theocrit. vii. 92; Hesych. s. v. Numphê; Steph. Byz. s. v. Torrêbos ; Serv. ad Virg. Eclog. vii.

Die Genealogie der Musen ist nicht bei allen Autoren gleich. Die am weitesten verbreitete Vorstellung war, dass sie die Töchter von Zeus und Mnemosyne waren und in Pieria am Fuße des Olymp geboren wurden (Hes. Theog. 52, &c., 915; Hom. Il. ii. 491, Od. i. 10; Apollod. 3. § 1); aber einige nennen sie die Töchter von Uranus und Gaia (Schol. ad Pind. Nem. iii. 16; Paus. ix. 29. § 2; Diod. iv. 7; Arnob. adv. Gent. iii. 37), und andere nennen sie Töchter von Pierus und eine pickelige Nymphe, die Cicero (De Nat. Deor. iii. 21) Antiope nennt (Tzetz. ad Hes. Op. et D. S. 6; Paus. l. c.), oder von Apollo, oder von Zeus und Plusia, oder von Zeus und Moneta, wahrscheinlich eine bloße Übersetzung von Mnemosyne oder Mneme, daher werden sie Mnemonides genannt (Ov. Met. v. 268), oder von Zeus und Minerva (Isid. Orig. iii. 14) oder schließlich von Aether und Gaea. (Hygin. Fab. Praef.) Eupheme wird die Amme der Musen genannt, und am Fuße des Berges Helikon stand ihre Statue neben der des Linus. (Paus. ix. 29. § 3.)

Bezüglich der Anzahl der Musen erfahren wir, dass ursprünglich drei auf dem Berg Helikon in Böotien verehrt wurden, nämlich Melete (Meditation), Mneme (Erinnerung) und Aoede (Lied); und ihre Verehrung und Namen sollen zuerst von Ephialtes und Otus eingeführt worden sein. (Paus. ix. 29. § 1, &c.) Drei wurden auch in Sikyon erkannt, wo eine von ihnen den Namen Polymatheia trug (Plut. Sympos. ix. 14), und in Delphi, wo ihre Namen mit denen des tiefsten, mittleren und höchsten Akkords der Leier identisch waren, nämlich. Nete, Mese und Hypate (Plut. l. c.) oder Cephisso, Apollonis und Borysthenis, deren Namen sie als Töchter von Apollo charakterisieren. (Tzetz. l. c. ; Arnob. iii. 37; Serv. ad Virg. Eclog. vii. 21; Diod. iv. 7.) Als Töchter von Zeus und Plusia finden wir Erwähnung von vier Musen, nämlich. Thelxinoe (das Herz erfreuen), Aoede (Lied), Arche (Anfang) und Melete. (Cic., Arnob., Tzetz. ll. cc. ; Serv. ad Aen. i. 12.) Einige Berichte wiederum, in denen sie Töchter des Pierus genannt werden, erwähnen sieben Musen, nämlich. Neilo, Tritone, Asopo, Heptapora, Achelois, Tipoplo und Rhodia (Tzetz. Arnob. ll. cc.) und andere erwähnen schließlich acht, was auch die in Athen anerkannte Zahl gewesen sein soll. (Arnob. l. c.; Serv. ad Aen. i. 12; Plat. De Re Publ. S. 116.) Letztlich scheint sich die Zahl Neun jedoch in ganz Griechenland etabliert zu haben. Homer erwähnt Musa manchmal nur im Singular, manchmal Musae im Plural, und nur einmal (Od. xxiv. 60) spricht er von neun Musen, ohne jedoch einen ihrer Namen zu erwähnen. Hesiod (Theog. 77.&c.) ist der erste, der die Namen aller neun angibt, und diese neun Namen wurden fortan etabliert. Sie sind Cleio, Euterpe, Thaleia, Melpomene, Terpsichore, Erato, Polymnia, Urania und Calliope. Plutarch (l. c.) gibt an, dass an einigen Orten alle neun mit dem gemeinsamen Namen Mneiae, i, bezeichnet wurden. e. Erinnerungen.

Wenn wir nun die Vorstellungen über die Natur und den Charakter der Musen untersuchen, stellen wir fest, dass sie in den homerischen Gedichten die Göttinnen des Gesangs und der Poesie sind und im Olymp leben. (Il. ii. 484.) Dort singen sie die festlichen Lieder bei den Mahlzeiten der Unsterblichen (Il. i. 604, Hymn. in Apoll. Pyth. 11), und bei der Beerdigung des Patroklos singen sie Klagelieder. (Od. xxiv. 60; comp. Pind. Isthm. viii. 126.) Die Macht, die ihnen am häufigsten zugeschrieben wird, besteht darin, dem sterblichen Dichter die Ereignisse vor Augen zu führen, die er erzählen muss; und das, ihm die Gabe des Gesangs zu verleihen und dem, was er sagt, Anmut zu verleihen. (Il. ii. 484, 491, 761, Od. i. 1, viii. 63, &c., 481, 488; Eustath. ad Hom. S. 259.) Es scheint Es dürfte keinen Grund geben, daran zu zweifeln, dass die frühesten Dichter in ihrer Berufung auf die Muse oder Musen vollkommen aufrichtig waren und dass sie tatsächlich daran glaubten, dass sie von den Göttinnen inspiriert wurden; aber in späteren Zeiten bei den Griechen und Römern sowie in unseren Tagen ist die Anrufung der Musen eine bloße formale Nachahmung der frühen Dichter. Thamyris, der annahm, die Musen zu übertreffen, wurde von ihnen der Gabe beraubt, die sie ihm verliehen hatten, und mit Blindheit bestraft. (Hom. Il. ii. 594, &c.; Apollod. i. 3. § 3.) Den Seirenen, die ebenfalls einen Wettstreit mit ihnen wagten, wurden die Federn ihrer Flügel entzogen, und die Musen selbst legten sie als Schmuck an (Eustath. ad Hom. P. 85); und die neun Töchter des Pierus, die den Musen Konkurrenz machen wollten, wurden in Vögel verwandelt. (Anton. Lib. 9; Ov. Met. v. 300,&c.) Da Dichter und Barden ihre Macht von ihnen bezogen, werden sie häufig entweder ihre Schüler oder Söhne genannt. (Hom. Od. viii. 481, Hymn. in Lun. 20; Hes. Theog. 22; Pind. Nem. iii.; Serv. ad Virg. Georg. ii.) So wird Linus als Sohn von Amphimarus und Urania (Paus. ix. 29. § 3) oder von Apollo und Calliope oder Terpsichore (Apollod. i. 3. § 2) bezeichnet; Hyacinthus, ein Sohn von Pierus und Cleio (Apollod. i. 3. § 3); Orpheus, ein Sohn von Calliope oder Cleio, und Thamyris, ein Sohn von Erato. In diesen und einigen anderen Fällen werden die Musen als Mütter beschrieben; aber die allgemeinere Vorstellung war, dass sie, wie andere Nymphen, jungfräuliche Gottheiten waren. Als Göttinnen des Gesangs sind sie natürlich mit Apollo, dem Gott der Leier, verbunden, der wie sie die Barden unterrichtet und zusammen mit ihnen sogar von Homer erwähnt wird. (Il. i. 603, Od. viii. 488.) In späterer Zeit wird Apollo in sehr enge Verbindung mit den Musen gestellt, denn er wird mit dem Nachnamen Mousagetês. als Anführer des Chores der Musen beschrieben (Diod. i. 18.) Ein weiteres Merkmal im Charakter der Musen ist ihr prophetische Kraft, die ihnen zukommt, teils weil sie als inspirierende Nymphen galten, teils wegen ihrer Verbindung zum prophetischen Gott von Delphi. So unterwiesen sie beispielsweise Aristaios in der Kunst der Prophezeiung. (Apollon. Rhod. ii. 512.) Dass auch das Tanzen eine der Beschäftigungen der Musen war, lässt sich aus der engen Verbindung schließen, die bei den Griechen zwischen Musik, Poesie und Tanz bestand. Da die inspirierenden Nymphen es liebten, auf dem Helikon zu leben, wurden sie natürlich mit Dionysos und dramatischer Poesie in Verbindung gebracht und werden daher als die Nymphen bezeichnetGefährten, Spielkameraden oder Krankenschwestern des Dionysos.

Der Musenkult weist ursprünglich auf Thrakien und Pieria um den Olymp hin, von wo aus er nach Böotien eingeführt wurde, und zwar so, dass die mit ihrem Kultus verbundenen Namen von Bergen, Grotten und Brunnen ebenfalls vom Norden in den Süden übertragen wurden. In der Nähe des Berges Helikon sollen ihnen Ephialtes und Otus die ersten Opfer dargebracht haben; und an derselben Stelle befand sich ein Heiligtum mit ihren Statuen, den heiligen Brunnen Aganippe und Hippocrene, und auf dem Berg Leibethrion, der mit Helikon verbunden ist, befand sich eine heilige Grotte der Musen. (Paus. ix. 29. § 1, &c., 30. § 1, 31. § 3; Strab. pp. 410, 471; Serv. ad Virg. Eclog. x. 11.) Pierus, ein Mazedonier, soll der erste gewesen sein, der die Verehrung des Gottes eingeführt hat neun Musen, von Thrakien bis Thespiae, am Fuße des Berges Helikon. (Paus. ix. 29. § 2.) Dort hatten sie einen Tempel und Statuen, und die Thespisianer feierten ein feierliches Fest der Musen auf dem Berg Helicon, genannt Mouseia (Paus. ix. 27. § 4, 31. § 3; Pind. Fragm. S. 656, Hrsg. Boeckh; Diod. xvii. 16.) Berg Parnass war ihnen ebenfalls heilig, zusammen mit der kastalischen Quelle, in deren Nähe sie einen Tempel hatten. (Plut. De Pyth. Orac. 17.) Von Böotien, das somit zum Mittelpunkt der Verehrung der neun Musen wurde, breitete es sich anschließend in die angrenzenden und weiter entfernten Teile Griechenlands aus. So finden wir in Athen einen Musentempel in der Akademie (Paus. i. 30. § 2); in Sparta wurden ihnen vor einer Schlacht Opfer dargebracht (iii. 17. § 5); in Troizene, wo ihre Verehrung durch Ardalus eingeführt worden war, wurden ihnen gemeinsam mit Hypnos, dem Gott des Schlafes, Opfer dargebracht (Paus. iii. 31. §4, &c.); In Korinth war Peirene, die Quelle des Pegasus, heiligan sie (Pers. Sa. Prol. 4; Stat. Silv. ii. 7. 1); in Rom hatten sie einen gemeinsamen Altar mit Herkules, der ebenfalls als Musagetes galt, und in Ambracia besaßen sie einen Tempel, der mit ihren Statuen geschmückt war. (Plut. Quaest. Rom. 59; Plin. H. N. xxxv. 36.) Die ihnen dargebrachten Opfer bestanden aus Trankopfern in Form von Wasser oder Milch und Honig. (Schol. ad Soph. Oed. Col. 100; Serv. ad Virg. Eclog. vii. 21.) Die verschiedenen Nachnamen, mit denen sie von den Dichtern bezeichnet werden, leiten sich größtenteils von den Orten ab, die ihnen heilig waren oder an denen sie verehrt wurden, während einige die Süße ihrer Lieder beschreiben.

In den ältesten Kunstwerken finden wir nur drei Musen, deren Attribute Musikinstrumente wie die Flöte, die Leier oder das Barbiton sind. Spätere Künstler verliehen jeder der neun Schwestern unterschiedliche Eigenschaften sowie unterschiedliche Einstellungen, von denen wir hier einen kurzen Bericht hinzufügen. 1. Calliope, die Muse der epischen Poesie, erscheint mit einem Tablett und einem Stift und manchmal mit einer Papierrolle; 2. Cleio, die Muse der Geschichte, erscheint in sitzender Haltung, mit einer offenen Papierrolle oder einer offenen Büchertruhe; 3. Euterpe, die Muse der Lyrik, mit Flöte; 4. Melpomene, die Muse der Tragödie, mit einer tragischen Maske, der Keule des Herakles oder einem Schwert, ihr Kopf ist von Weinblättern umgeben und sie trägt den Cothurnus; 5. Terpsichore, die Muse des Chortanzes und Gesangs, erscheint mit Leier und Plektrum; 6. Erato, die Muse der erotischen Poesie und der mimischen Nachahmung, hat manchmal auch die Leier; 7. Polymnia oder Polyhymnia, die Muse der erhabenen Hymne, erscheint normalerweise ohne Attribute, in einer nachdenklichen oder meditierenden Haltung; 8. Urania, die Muse der Astronomie, mit einem Stab, der auf einen Globus zeigt; 9. Thaleia, die Muse der Komödie und der fröhlichen oder idyllischen Poesie, erscheint mit der komischen Maske, einem Hirtenstab oder einem Efeukranz. In einigen Darstellungen sind die Musen mit Federn auf dem Kopf zu sehen, was auf ihren Kampf mit den Seirens anspielt.

Quelle: Wörterbuch der griechischen und römischen Biographie und Mythologie.


ALTERNATIVE NAMENSSCHREIBWEISEN

Griechischer Name

Μουσα Μουσαι

Μοισα Μοισαι

Μωσα Μωσαι

Transliteration

Mousa, Mousai

Moisa, Moisai

Môsa, Môsai

Lateinische Rechtschreibung

Musa, Musae

Musa, Musae

Musa, Musae

Übersetzung

Muse, Muses

id. (Aeolic spelling)

id. (Doric spelling)


NAMEN DER NEUN MUSEN

Griechischer Name

Καλλιοπη

Κλειω

Ερατω

Transliteration

Kalliopê

Kleiô

Eratô

Lateinische Rechtschreibung

Calliope

Clio

Erato

Übersetzung

Beautiful-Voice

Make Famous

Lovely, Beloved

Griechischer Name

Ευτερπη

Μελπομενη

Ουρανιη

Transliteration

Euterpê

Melpomenê

Ouraniê

Lateinische Rechtschreibung

Euterpe

Melpomene

Urania

Übersetzung

Giving Delight

Celebrate with Song

Heavenly One

Griechischer Name

Πολυμνια

Τερψιχορη

Θαλεια

Transliteration

Polymnia

Terpsikhorê

Thaleia

Lateinische Rechtschreibung

Polyhymnia

Tersichore

Thalia

Übersetzung

Many Hymns

Delighting in Dance

Rich Festivity, Blooming

Kalliopes Name wurde von den griechischen Wörtern kalleis „schön“ und ops „Stimme“ abgeleitet, Kleios von kleô „berühmt machen“, Erato von eratos „lieblich“ , Euterpe von eu- „gut“ und terpô „zu erfreuen“, Melpomene von melpô „mit Gesang feiern“, Ourania von URANOS „Himmel“, Polymnia von poly- „viele“ und hymnos „Hymne“, Terpsikhore von terpsis „zu erfreuen“ und khoros „tanzen“ und Thaleia von thaleia „reich“. Fest“ oder „Blühen“.


KLASSISCHE LITERATURZITATE

Geburt, Abstammung & Namen der Musen

Muse mit Cithara | Rotfigurige Lekanis aus Paestan, 4. Jh. v. Chr. | Musée du Louvre, Paris
Muse mit Leier, rotfigurige Lekanis aus Paestan, 4. Jh. v. Chr., Musée du Louvre

Homer, Ilias 2. 597 ff (übers. Lattimore) (griechisches Epos 8. Jh. v. Chr.):
„Die Mousai (Musen), Töchter des Zeus, der die Aigis hält.“

Homer, Odyssee 8. 457 ff (übers. Shewring) (griechisches Epos 8. Jh. v. Chr.):
„Die Mousa (Muse) ... Tochter von Zeus selbst.“

Hesiod, Theogonie 1 ff (übers. Evelyn-White) (griechisches Epos 8. oder 7. Jahrhundert v. Chr.):
„Sie [die Mousai (Musen)] in Pieria taten Mnemosyne (Erinnerung), die über die Hügel von Eleuther herrscht, Trägerin der Vereinigung mit dem Vater [Zeus], dem Sohn von Kronos (Kronus), ein Vergessen der Übel und eine Ruhe vom Kummer. Neun Nächte lang lag der weise Zeus bei ihr und betrat ihr heiliges Bett, fern von den Unsterblichen. Und als ein Jahr vergangen war und die Jahreszeiten wie die Monate vergingen Als die Tage vergingen, gebar sie neun Töchter, die alle einer Meinung waren und deren Herzen dem Lied treu waren, und deren Geist frei von Sorgen war, ein kleines Stück vom höchsten Gipfel des verschneiten Olympos (Olympus) entfernt, und neben ihnen leben die Kharites (Charites, Graces) und Himeros (Desire) in Freude Die Wege der Unsterblichen ließen ihre liebliche Stimme erklingen. Dann gingen sie erfreut über ihre liebliche Stimme mit himmlischem Gesang, und die dunkle Erde erklang unter ihren Füßen, als sie zu ihrem Vater [Zeus] gingen. Und er regierte im Himmel, er selbst hielt den Blitz und den glühenden Blitz, als er seinen Vater Kronos mit Macht besiegte; und er verteilte sie gerecht an die Unsterblichen [einschließlich der Mousai]. Teile und erklärte ihre Privilegien. Die Mousai (Musen), die auf Olympos wohnen, neun Töchter, die vom großen Zeus gezeugt wurden, Kleio (Clio) und Euterpe, Thaleia (Thalia), Melpomene und Terpsikhore (Terpsichore) sowie Erato und Polymnia (Polyhymnia) und Ourania (Urania) und Kalliope (Calliope), die die Anführerin von allen ist.

Hesiod, Theogonie 915 ff:
„Und wiederum liebte er [Zeus] Mnemosyne (Erinnerung) mit dem schönen Haar: und aus ihr wurden die neun goldgekrönten Mousai (Musen) geboren, die sich an Festen und den Freuden des Gesangs erfreuen.“

Homerische Hymne 32 an Selene (übers. Evelyn-White) (griechisches Epos 7.–4. Jh. v. Chr.):
„Mousai (Musen) mit süßer Stimme, Töchter des Zeus.“

Eumelus, Fragment 35 (aus Tzetzes, Über Hesiods Werke & Tage 23) (übers. West, Bd. Griechische epische Fragmente) (8. bis 7. Jh. v. Chr.):
„Aber Eumelos (Eumelus) von Korinthos (Korinth) sagt, dass es drei Mousai (Musen) gibt, Töchter von Apollon: Kephiso (Cephiso), Apollonis und Borysthenis.“

Pindar, Paean 7 (übers. Sandys) (griechische Lyrik 5. Jh. v. Chr.):
„Ich bete zu Mnamosyna (Mnemosyne, Erinnerung), dem hell gekleideten Kind von Uranos (Uranus, Himmel), und zu ihren Töchtern [den Mousai (Musen)].“

Alcman, Fragment 5 (aus Scholia) (übers. Campbell, Bd. Griechische Lyrik II) (7. Jh. v. Chr.):
„Er [Alkman (Alkman)] machte die Mousai (Musen) zu Töchtern von Ge (Gäa, der Erde), wie es Mimnermos tut.“

Alcman, Fragment 8:
„Gesegneter Mosai (Musen), den Mnemosyne (Erinnerung) dem Zeus gebar, nachdem er bei ihm gelegen hatte.“

Alcman, Fragment 67 (von Diodorus Siculus):
„Die meisten Mythographen, darunter auch die angesehensten, sagen, dass die Mousai (Musen) die Töchter von Zeus und Mnemosyne (Erinnerung) sind; aber ein oder zwei der Dichter, darunter Alkman (Alkman), machen sie zu den Töchtern von Uranos (Uranus, der Himmel) und Ge (Gäa, die Erde).“

Terpander, Fragment 4 (übers. Campbell, Bd. Greek Lyric II) (7. Jh. v. Chr.):
„Die Mousai (Musen), die Töchter von Mnamas (Mnemosyne, Erinnerung).“

Praxilla von Sikyon, Fragment 3 (übers. Campbell, Bd. Griechische Lyrik IV) (5. Jh. v. Chr.):
„Neun Mousai (Musen) wurden vom großen Uranos (Uranus, der Himmel) erschaffen, neun von Gaia (Gaea, die Erde) selbst, um den Sterblichen eine unsterbliche Freude zu bereiten.“

Aristoteles, Fragment 842 (aus Athenaeus, Scholars at Dinner) (übers. Campbell, Bd. Griechische Lyrik V) (5. Jh. v. Chr.):
„Die Mousai (Musen), Töchter von Mnamosyna (Mnemosyne, Erinnerung).“

Mimnermus, Fragment 13 (aus Oxyrhynchus papyrus) (übers. Gerber, Bd. Greek Elegiac) (Griechische Elegie, 7. Jh. v. Chr.):
„In der von Mimnermos angegebenen Genealogie sind die Mousai (Musen) Töchter von Ge (Gäa, der Erde).“

Solon, Fragment 13 (übers. Gerber, Bd. Greek Elegiac) (Griechische Elegie 6. Jh. v. Chr.):
„Prächtige Töchter von Mnemosyne und Zeus Olympios (Olympianer), Mousai Pierides (Pierianische Musen).“

Platon, Theaitetus 191c (übers. Lamm) (griechischer Philosoph 4. Jh. v. Chr.):
„Mnemosyne (Erinnerung), die Mutter der Mousai (Musen).“

Pseudo-Apollodorus, Bibliotheca 1. 13 (übers. Aldrich) (griechischer Mythograph 2. Jh. n. Chr.):
„Mnemosyne [gebar Zeus] die Mousai (Musen), der älteste von ihnen war Kalliope (Calliope), gefolgt von Kleio (Clio), Melpomene, Euterpe, Erato, Terpsikhore (Terpsichore), Ourania (Urania), Thaleia (Thalia) und Polymnia (Polyhymnia).“

Platon, Kratylos 259 (übers. Lamm) (griechischer Philosoph 4. Jh. v. Chr.):
„[Die Mousai (Musen) :] Terpsikhore (Terpsichore) für die Tänzer … Erato für die Liebenden und der anderen Mousai (Musen) für diejenigen, die ihnen Ehre erweisen … Kalliope (Calliope), die älteste Mousa (Muse) und von Ourania (Urania), die neben ihr steht, für die Philosophen.“

Diodorus Siculus, Bibliothek der Geschichte 4. 7. 1 (übers. Oldfather) (griechischer Historiker 1. Jh. v. Chr.):
„Was die Mousai (Musen) betrifft ... sagen die meisten Mythenschreiber und diejenigen, die den höchsten Ruf genießen, dass sie Töchter von Zeus und Mnemosyne (Erinnerung) waren; aber einige Dichter, darunter Alkman (Alkman) [Lyriker aus dem 7. Jahrhundert v die Zahl der Mussai; denn einige sagen, dass sie nur du sind, und andere, dass sie neun sind, aber die Zahl neun hat sich durchgesetzt, da sie auf der Autorität der bedeutendsten Männer beruht, wie Homer und Hesiod und andere wie sie, die jedem mit süßen Stimmen antworten; und Hesiod nennt sogar ihre Namen, wenn er schreibt: „Kleio, Euterpe und Thaleia, Melpomene, Terpsikhore und Erato und Polymnia, Ourania, auch Kalliope, von allen die schönsten.‘“

Pausanias, Beschreibung Griechenlands 9. 39. 3 ff (übers. Jones) (Griechischer Reisebericht 2. Jh. n. Chr.):
„Die ersten, die auf Helikon den Mousai (Musen) opferten und den Berg den Mousai heilig nannten, waren, so heißt es, Ephialtes und Otos (Otus), die auch Askra (Ascra) gründeten. Darauf spielt auch Hegesinus in seinem Gedicht Atthis [Griechischer Dichter ungewisses Datum] an. . . Dieses Gedicht des Hegesinos (Hegesinus) habe ich nicht gelesen, da es bei meiner Geburt nicht mehr vorhanden war. Aber Kallipos (Kallipus) von Korinthos (Korinth) [griechischer Schriftsteller 5. Jh. v. Chr.] verwendet in seiner Geschichte des Orkhomenos die Verse von Hegesinos als Beweis für seine eigenen Ansichten, und auch ich habe das Gleiche getan und dabei das Zitat von Kallipos selbst verwendet. . . Die Söhne des Aloeus [d.h. die Aloadai] hielten die Zahl der Mousai für drei und gaben ihnen die Namen Melete (Übung), Mneme (Erinnerung) und Aoede (Lied).
Aber sie sagen, dass Pieros (Pierus), ein Makedonier (Mazedonier), nach dem der Berg in Makedonien benannt wurde, nach Thespiai (Thespiae) kam und neun Mousai gründete und ihre Namen in die heutigen änderte. Pieros war dieser Meinung, entweder weil es ihm klüger erschien, oder weil ein Orakel dies befohlen hatte oder weil er es von einem der Thraker (Thraker) erfahren hatte. Denn die Thraker hatten einst den Ruf, klüger zu sein als die Makedonier und insbesondere in religiösen Angelegenheiten nicht so nachlässig zu sein. Es gibt einige, die sagen, dass Pieros selbst neun Töchter [die Pieriden] hatte, dass ihre Namen dieselben waren wie die der Göttinnen und dass diejenigen, die die Griechen die Kinder der Mousai nannten, Söhne der Töchter von Pieros waren.
Mimnermos [griechischer Dichter 6. Jh. v. Chr.], der elegische Verse über die Schlacht verfasstezwischen den Smyrnaiern und den Lydiern unter Gyges heißt es im Vorwort, dass die älteren Mussai (Musen) Töchter von Uranos (Uranus, Himmel) seien und dass es andere und jüngere Mussai gebe, Kinder von Zeus.

Antoninus Liberalis, Metamorphosen 9 (übers. Celoria) (griechischer Mythograph 2. Jh. n. Chr.):
„Zeus liebte Mnemosyne in Pieria und wurde Vater der Mousai (Musen).“

Orphischer Hymnus 76 an die Musen (übers. Taylor) (griechische Hymnen 3. Jh. v. Chr. bis 2. Jh. n. Chr.):
„Die Mousai (Musen) ... Töchter von Mnemosyne (Erinnerung) und Zeus ... süß sprechende Neun ... Kleio (Clio) und Erato, der den Anblick bezaubert, mit dir, Euterpe, der Freude spendet: Thalia blüht, Polymnia berühmt, Melpomene von der Geschicklichkeit in der Musik genannt: Terpsikhore (Terpsichore), Ourania (Urania) himmlisch hell.“

Cicero, De Natura Deorum 3. 21 (übers. Rackham) (römischer Rhetor 1. Jh. v. Chr.):
„[Cicero legt mehrere Überlieferungen über die Musen dar:] Auch hier besteht die erste Gruppe von Musae (Musen) aus vier, den Töchtern des zweiten Jupiter [d. h. Uranos, Uranus], Thelixonoe, Aode, Arche und Melete; die zweite Gruppe sind die Nachkommen des dritten Jupiter [d. h. Zeus Olympios] und Mnemosyne, neun an der Zahl; die dritte Gruppe sind die Töchter von Pierus und Antiope, und zwar Sie werden von den Dichtern gewöhnlich „Peirides“ oder „Peirian Maidens“ genannt.

Plinius der Ältere, Naturgeschichte 4. 25 (übers. Rackham) (Römische Enzyklopädie 1. Jh. n. Chr.):
„Den Musae (Musen) wird ein Geburtsort im Hain von Helicon [in Böotien] zugewiesen.“

Arnobius, Gegen die Heiden 3. 37 (römisch-christlicher Rhetoriker 3. Jh. n. Chr.):
„Uns wird von Mnaseas [griechischer Schriftsteller im 3. Jahrhundert v. Chr.] gesagt, dass die Musen (Musen) die Töchter von Tellus (Erde) [Gaia] und Coelus (Himmel) [Uranos] sind; andere erklären, dass sie von Jupiters Frau Moneta [Mnemosyne, Erinnerung] oder Mens (Geist) [Metis?] stammen; einige erzählen, dass sie Jungfrauen waren, andere, dass sie Matronen waren. Im Moment wünschen wir uns Um kurz auf die Punkte einzugehen, in denen Ihnen anhand der unterschiedlichen Meinungen gezeigt wird, dass es sich um drei handelt; Mnaseas, den wir erwähnt haben, nennt sieben; schließlich behauptet Hesiod, der den Himmel und die Sterne mit Göttern bereichert neun Namen.“


PFLEGE DER MUSEN

Pausanias, Beschreibung Griechenlands 9. 29. 5 (übers. Jones) (Griechischer Reisebericht 2. Jh. n. Chr.):
„Wenn man die gerade Straße entlang zum Hain [der Mussai (Musen) auf dem Berg Helikon (Helicon) in Böotien] geht, ist ein Porträt von Eupheme (Gut gesprochen) in Relief in einen Stein gemeißelt. Sie war, so sagt man, die Amme der Mussai.“

Pseudo-Hyginus, Astronomica 2. 27 (übers. Grant) (römischer Mythograph 2. Jh. n. Chr.):
„Krotus, Sohn von Eupheme, Amme der Musen (Musen). Wie Sositheus, Autor von Tragödien [griechisches 3. Jahrhundert v. Chr.], sagt, hatte er sein Zuhause auf dem Berg Helikon und genoss die Gesellschaft der Musen.“


SINGEN BEI DEN FEIERN DER GÖTTER

Ares, Aphrodite und fünf Musen | Athener schwarzfigurige Dinos 6. Jh. v. Chr. | Britisches Museum, London
Ares, Aphrodite und fünf Musen, athenische schwarzfigurige Dinos, 6. Jh. v. Chr., British Museum

I) FEST DES OLYMPUS

Homer, Ilias 1. 604 ff (übers. Lattimore) (griechisches Epos 8. Jh. v. Chr.):
„So feierten sie [die Götter auf Olympos] den ganzen Tag lang, bis die Sonne unterging, und niemandem wurde ein angemessener Teil seines Hungers verweigert, noch verweigerte er die wunderschön gearbeitete Leier in den Händen von Apollon (Apollo) oder den antiphonischen, süßen Klang des Gesangs der Mousai (Musen).“

Hesiod, Theogonie 36 ff (übers. Evelyn-White) (griechisches Epos 8. oder 7. Jahrhundert v. Chr.):
„Die Mousai (Musen), die den großen Geist ihres Vaters Zeus in Olympos mit ihren Liedern erfreuen und mit zustimmender Stimme von Dingen erzählen, die sind und sein werden und die einst waren. Unermüdlich fließt der süße Klang von ihren Lippen, und das Haus ihres Vaters Zeus, der laute Donner, freut sich über die liliengleiche Stimme der Göttinnen, die sich überall ausbreitet, und die Gipfel des schneebedeckten Olympos hallen wider, und die Häuser der Unsterbliche. Und indem sie ihre unsterbliche Stimme aussprechen, feiern sie in Liedern zunächst das ehrwürdige Geschlecht der Götter von Anfang an, diejenigen, die Gaia (Gäa, Erde) und der weite Uranos (Uranus, Himmel) gezeugt haben, und die daraus hervorgegangenen Götter, die gute Dinge spenden. Dann singen die Göttinnen zu Beginn und am Ende ihres Strebens von Zeus, dem Vater der Götter und der Menschen, wie sehr er der Vorzüglichste unter den Göttern ist Und wieder besingen sie das Geschlecht der Menschen und der starken Gigantes (Riesen) und erfreuen das Herz des Zeus in Olympos – der Mousai Olympiades (olympische Musen), Töchter des Aigis-Halters Zeus.

Hesiod, Der Schild des Herakles 201 ff:
„[Unter den Szenen, die auf dem Schild des Herakles (Herakles) dargestellt sind:] Es gab auch die Wohnstätte der Götter, den reinen Olympos, und ihre Versammlung, und in der Versammlung waren unendliche Reichtümer verteilt, die Mousai Pierides (Pierianische Musen) begannen ein Lied wie Sänger mit klarer Stimme.“

Homerische Hymne 3 an Pythian Apollo 186 ff (übers. Evelyn-White) (griechisches Epos 7.–4. Jh. v. Chr.):
„[Apollon reist nach] Olympos, zum Haus des Zeus, um sich der Versammlung der anderen Götter anzuschließen :] Dann denken die unsterblichen Götter sofort nur an die Leier und das Lied, und alle Mousai (Musen) singen gemeinsam mit sanft antwortender Stimme die endlosen Gaben, an denen die Götter erfreuen, und die Leiden der Menschen, alles, was sie durch die Hände der unsterblichen Götter ertragen, und wie sie geistlos und hilflos leben und nichts finden können Währenddessen tanzen die reich behaarten Kharites (Charites, Graces) und die fröhlichen Horai (Horae, Seasons) mit Harmonia (Harmony) und Hebe (Jugend) und Aphrodite, der Tochter des Zeus, und halten sich gegenseitig am Handgelenk.

Eumelos, Fragment 1 (übers. Campbell, Bd. Griechische Lyrik II) (8. bis 7. Jh. v. Chr.):
„Denn der Gott von Ithome [Zeus] hatte Gefallen an der Moisa (Muse), der reinen Moisa, die ihre freien Sandalen trug.“

Anacreon, Fragment 390 (übers. Campbell, Bd. Griechische Lyrik II) (6. Jh. v. Chr.):
„Die [Mousai, Musen] blonden Töchter des Zeus tanzten leicht.“

Pausanias, Beschreibung Griechenlands 5. 18. 4 (übers. Jones) (Griechischer Reisebericht 2. Jh. n. Chr.):
„[Unter den Szenen, die auf der Truhe von Kypselos (Cypselus) dargestellt sind, die in Olympia geweiht wurde:] Es gibt auch Figuren von Mousai (Musen), die singen, wobei Apollon das Lied anführt; auch diese haben eine Inschrift: – Dies ist Letos Sohn, Prinz Apollon, der weit schießt; um ihn herum sind die Mousai, ein anmutiger Chor, den er anführt.“

Philostratus der Ältere, Imagines 1. 14 (übers. Fairbanks) (griechischer Rhetor 3. Jh. n. Chr.):
„[Aus einer Beschreibung eines antiken griechischen Gemäldes:] Eine Feuerwolke, die Theben umgibt, bricht in die Wohnung von Kadmos (Cadmus) ein, als Zeus um Semele wirbt; und Semele wird offenbar zerstört ... Und die Gestalt von Semele ist undeutlich zu erkennen, als sie in den Himmel aufsteigt, wo die Mousai (Musen) ihr Loblieder singen werden.“

Valerius Flaccus, Argonautica 5. 690 ff (übers. Mozley) (römisches Epos 1. Jh. n. Chr.):
„Er [Zeus] erneuert das Bankett ... und schickt schließlich eine sternenklare Nacht vom Olymp herab. Dann erscheinen der Chor der Musen (Musen) und Apollon, der Leierschläger, der vom Kampf der Phlegräer zu erzählen pflegt, und der phrygische Handlanger [Ganymedes] trägt die schwere Schale herum. Sie [die Götter] erheben sich, wenn der Schlaf ruft, und wenden sich jeder dem seinen zu Wohnung."

Statius, Silvae 4. 2. 53 ff (übers. Mozley) (römische Poesie 1. Jh. n. Chr.):
„Der Monarch der Götter [Jove-Zeus], als er noch einmal die Grenzen von Okeanos und der äthiopischen Tafel besucht und, sein Gesicht mit heiligem Nektar erfüllt, die Musen (Musen) auffordert, ihre mystischen Lieder auszusprechen, und Phoebus den Triumph von Pallene [den Sieg der Götter im Kampf mit den Gigantes (Riesen)] preist.“

Hermes, Apollo und vier Musen | Athener schwarzfigurige Dinos 6. Jh. v. Chr. | Britisches Museum, London
Hermes, Apollo und vier Musen, athenische schwarzfigurige Dinos, 6. Jh. v. Chr., British Museum

II) HOCHZEIT VON CADMUS & HARMONIA

Pindar, Pythische Ode 3, 89 ff (übers. Conway) (griechische Lyrik 5. Jh. v. Chr.):
„Doch ein sorgenfreies Leben erlangte weder der Sohn von Peleus Aiakos (Aiakos) noch Kadmos (Cadmus), dieser gottgleiche König; obwohl sie von allen Menschen, wie die Menschen sagen, die höchste Glückseligkeit erlangten, die die Mousai (Musen) in goldenen Diademen ihre Lieder auf dem Berg und in den sieben Toren von Theben singen hörten, als einer Harmonia, die dunkeläugige Magd, und die andere glorreiche Thetis, Tochter, als seine Braut nahm des weisen Nereus.“

Theognis, Fragment 1. 15 (übers. Gerber, Bd. Greek Elegiac) (Griechische Elegie 6. Jh. v. Chr.):
„Mousai (Musen) und Kharites (Charites, Grazien), Töchter des Zeus, die einst zur Hochzeit von Kadmos (Cadmus) [und Harmonia] kamen und den schönen Vers sangen: „Was schön ist, wird geliebt, was nicht schön ist, wird nicht geliebt.“ Dies ist der Vers, der über deine unsterblichen Lippen ging.“

Diodorus Siculus, Bibliothek der Geschichte 5. 48. 2 (übers. Oldfather) (griechischer Historiker 1. Jh. v. Chr.):
„[Bei der Hochzeit von Kadmos (Cadmus) und Harmonia:] Apollon spielte auf der Leier und die Mousai (Musen) auf ihren Flöten.“

Nonnus, Dionysiaca 5. 88 ff (übers. Rouse) (griechisches Epos 5. Jh. n. Chr.):
„[Bei der Hochzeit von Kadmos (Cadmus) und Harmonia:] Auch die neun Mousai (Musen) stimmten eine lebenserregende Melodie an: Polymnia (Polyhymnia), die stillende Mutter des Tanzes, schwenkte ihre Arme und zeichnete in die Luft das Bild einer lautlosen Stimme, die mit Händen und sich bewegenden Augen in einem anschaulichen Bild der bedeutungsvollen Stille sprach.“

III) HOCHZEIT DES PELEUS & THETIS

Pindar, Pythische Ode 3, 89 ff (übers. Conway) (griechische Lyrik 5. Jh. v. Chr.):
„Doch ein sorgenfreies Leben erlangte weder der Sohn von Peleus Aiakos (Aiakos) noch Kadmos (Cadmus), dieser gottgleiche König; obwohl sie von allen Menschen, wie die Menschen sagen, die höchste Glückseligkeit erlangten, die die Mousai (Musen) in goldenen Diademen ihre Lieder auf dem Berg und in den sieben Toren von Theben singen hörten, als einer Harmonia, die dunkeläugige Magd, und die andere glorreiche Thetis, Tochter, als seine Braut nahm des weisen Nereus.“

Pindar, Nemean Ode 5. 21 ff:
„Doch für diese Männer [Peleus und Telamon] sang der unvergleichliche Chor der Mousai (Musen) einen freudigen Empfang auf dem Pilion [bei der Hochzeit von Peleus mit Thetis], und mit ihnen führten Apollons siebensaitige Leier und seine goldene Feder viele schöne Melodien. Zu Zeus ein Präludium, dann sangen sie zuerst die göttliche Thetis und Peleus.“

Quintus Smyrnaeus, Fall Trojas 4. 128 ff (übers. Weg) (griechisches Epos 4. Jh. n. Chr.):
„[Bei der Hochzeit von Peleus und Thetis wurde gesehen:] Der hinreißende Tanz, der von den Füßen der Kharites (Charites, Graces) umschlungen wurde ... [und hörte] den Gesang, den die Mousai (Musen) anstimmten, und wie sein Zauber alle Berge, Flüsse, die ganze Waldbrut in seinen Bann zog; wie verzückt war das unendliche Firmament, Kheirons (Chirons) schöne Höhlen, ja, die sehr Götter.“

Colluthus, Rape of Helen 22 ff (übers. Mair) (Griechische Poesie 5. bis 6. Jahrhundert n. Chr.):
„[Ankunft zur Hochzeit von Peleus und Thetis:] Aus dem Land des Melisseus, aus dem duftenden Helikon (Helicon), kam Apollon und führte den klarstimmigen Chor der Mousai (Musen) an.“

IV) HOCHZEIT DER EROS & PSYCHE

Apuleius, Der goldene Esel 6. 24 ff (übers. Walsh) (römischer Roman 2. Jh. n. Chr.):
„[Bei der Hochzeit von Amor (Eros) und Psyche (Psykhe):] Vulcanus [Hephaistos (Hephaistos)] kochte das Abendessen, die Horae (Jahreszeiten) erhellten die Szene mit Rosen und anderen Blumen, die Gratiae (Graces) [Kharites] verbreiteten Balsam und die ebenfalls anwesenden Musae (Musen) sandten in Harmonie. Apollo sang zur Leier und Venus [Aphrodite] erhob sich zu den Klängen süßer Musik und tanzte hübsch. Sie hatte die Aufführung so organisiert, dass die Musae im Chor sangen, ein Satyrus die Flöte spielte und ein Paniscus [ein Pan] zu den Hirtenpfeifen sang.


SINGEN BEI DEN BEERDIGUNGEN VON HELDEN

Symbole der neun Musen | Griechisches Mosaik aus Elis 1. Jh. v. Chr. | Archäologisches Museum von Elis
Symbole der neun Musen, griechisches Mosaik aus Elis, 1. Jh. v. Chr., Archäologisches Museum von Elis

I) BEERDIGUNG DES ACHILLES

Homer, Odyssee 24. 60 ff (übers. Shewring) (griechisches Epos 8. Jh. v. Chr.):
„[Beschreibung der Beerdigung von Achilleus (Achilles) :] Die Töchter des alten Meeresgottes [die Nereides-Töchter von Nereus] standen um dich [Akhilleus] herum, weinten mitleiderregend und bekleideten dich mit himmlischen Gewändern; und neun Mousai (Musen) sangen dein Klagelied mit süßen, reagierenden Stimmen. Du hast dort keinen einzigen Argiven gesehen, der nicht weinte, hieß es in klaren Tönen in ihren Herzen haben wir siebzehn Tage und siebzehn Nächte lang um euch geklagt, ihr unsterblichen Wesen und sterblichen Menschen. Am achtzehnten Tag übergaben wir euch den Flammen.

Arctinus von Milet, The Aethiopis Frag 1 (aus Proclus, Cherstomathia 2) (übers. Evelyn-White) (griechisches Epos 8. oder 7. Jahrhundert v. Chr.):
„Die Achäer (Achaier) legten dann ... den Leichnam von Achilleus (Achilles) auf, während Thetis, die mit den Mussai (Musen) und ihren Schwestern ankam, ihren Sohn beklagte.“

Pindar, Isthmische Ode 8, 58 ff (übers. Conway) (griechische Lyrik 5. Jh. v. Chr.):
„Nicht einmal im Tod wurde er [Akhilleus (Achilles)] der Lieder verlassen, sondern die [Mousai (Musen)] Mägde von Helikon (parthenoi Helikoniai) standen an seinem Scheiterhaufen und Grab und gossen im Chor ihr Klagelied über ihn. So herrschten sogar die Unsterblichen, dass einem tapferen Mann, obwohl er nicht mehr existierte, die Lieder der Göttinnen zu hören waren gegeben.“

Quintus Smyrnaeus, Fall Trojas 3. 594 ff (übers. Weg) (griechisches Epos 4. Jh. n. Chr.):
„[Die Beerdigung von Achilleus (Achilles) in Troja:] Schnell aus Helikon (Helicon) kamen die Mousai (Musen) mit herzbelastetem Herzen und unsterblicher Trauer, um der Nereis (Nereide) [Thetis] mit sternenklaren Augen Liebe und Ehre zu erweisen. Dann erfüllte Zeus die argivischen Männer mit Mut, damit fleischliche Augen unbeirrt diese herrliche Versammlung der Göttinnen erblicken konnten [d.h. die Nereiden, die an der Beerdigung teilnahmen]. Dann stießen die Göttlichen um Akhilleus' Leiche mit einer einzigen Stimme eine Wehklage aus, während ihre Tränen auf die Erde fielen, um den toten Mann, den Sohn von Aiakos Diese große trauernde Menge war nass von den immerwährenden Tränen des Kummers. Aber auf Thetis' Schlaf legte sie sich nicht nieder; auf beiden Seiten sprach sie ein tröstendes Wort.

Quintus Smyrnaeus, Fall Trojas 3. 766 ff:
„[Nach der Beerdigung von Achilleus (Achilles) :] Dann kehrten die Mousai (Musen) nach Helikon (Helicon) zurück: ‚Unter dem Meer sanken Nereus‘ Töchter [die Nereiden] und weinten um die lieben Toten.“

Anonym, Epicedeion für einen Professor der Universität von Berytus (übers. Seite, Bd. Select Papyri III, Nr. 138) (Griechische Poesie, 4. Jh. n. Chr.):
„Einst weinten die neun Mousai (Musen), olympische Mägde (kourai Olympiades) des Zeus, in Trauer um Thetis, die Tochter des Nereus, und weinten um ihren Sohn [Akhilleus (Achilles)], den Anführer der Myrmidonen.“

II) BEERDIGUNGEN IHRER SÖHNE

Pindar, Dirges Fragment 139 (übers. Sandys) (griechische Lyrik 5. Jh. v. Chr.):
„Aber in einem anderen Lied beruhigten sich drei Göttinnen [Mousai (Musen)], um die Körper ihrer Söhne auszuruhen. Die erste von ihnen [Terpsikhore (Terpsichore)] sang ein Klagelied über den klarstimmigen Linos (Linus) [Personifizierung des Klageliedes]; und die zweite [Ourania (Urania)] beklagte mit ihren neuesten Klängen Hymenaios (Hymenaeus), der von Moira ergriffen wurde (Schicksal), als er zuerst mit einem anderen verheiratet war; während der dritte [Kalliope (Calliope)] um Ialmenos (Ialmenus) trauerte, als seine Kraft durch den Ausbruch einer wütenden Krankheit geschwächt wurde. Sondern der Sohn von Oiagros (Oeagrus) [und Kalliope], Orpheus mit dem goldenen Schwert.“

Griechische lyrische V-Volkslieder, Frag 880 (aus Scholiast b über Ilias) (übers. Campbell) (v. Chr.):
„Oh Linos (Linus), geehrt von den Göttern – denn du warst der Erste, dem die Unsterblichen ein Lied gaben, das die Menschen mit klarer Stimme singen konnten; Phoibos (Phoebus) [Apollon] hat dich im Zorn getötet, aber die Mousai (Musen) trauern um dich.“


DIE MUSEN & ORPHEUS

Aischylos, Bassarae oder Bassarides (verlorenes Stück) (Griechische Tragödie, 5. Jh. v. Chr.):
Aischylos‘ verlorenes Stück Bassarae beschrieb den Tod von Orpheus, dem Sohn von Kalliope (Calliope). Weir Smyth (L.C.L.) fasst die Beweise für die Handlung zusammen: „Eratosthenes, Catasterismoi, sagt über Orpheus, dass er Dionysos keine Ehre erwies, sondern Helios (die Sonne) für den größten der Götter hielt und ihn als Apollon ansprach; dass er, indem er sich in der Nacht beeilte, im Morgengrauen den Gipfel des Berges Pangaios (Pangaeum) erreichte und dort wartete damit er den Aufgang der Sonne sehen könne; und dass Dionysos in seinem Zorn die Bassariden gegen ihn sandte (wie Aischylos die Geschichte erzählt), die ihn in Stücke rissen und seine Glieder zerstreuten, die von den Mousai (Musen) in Leibethra gesammelt und begraben wurden. Vermutlich erschienen die Schwestern mit Kalliope (Calliope) am Ende des Stücks, um die Klage zu singen.

Callistratus, Beschreibungen 7 (übers. Fairbanks) (griechischer Rhetor 4. Jh. n. Chr.):
„Auf Helikon (Helicon) – der Ort ist ein schattiger Bereich, der den Mousai (Musen) heilig ist – in der Nähe des Stroms des Flusses Olmeios (Olmeius) und der violett-dunklen Quelle von Pegasos (Pegasus) stand neben den [Statuen des] Mousai eine Statue von Orpheus, dem Sohn von Kalliope (Calliope), eine Statue, die am schönsten anzusehen war ... Er trug die Leier, die mit so vielen Tönen ausgestattet war, wie die Zahl der Mousai.

Pseudo-Hyginus, Astronomica 2. 7 (übers. Grant) (römischer Mythograph 2. Jh. n. Chr.):
„[Die Bakchanten (Bakchanten) töten Orpheus, den Sohn der Muse Kalliope (Kalliope):] Sie töteten ihn und zerstückelten seinen Körper ... Die Musen (Musen) sammelten die verstreuten Gliedmaßen ein und begruben sie, und als größte Gunst, die sie erweisen konnten, stellten sie seine Leier, Bilder mit Sternen, als Denkmal zwischen die Sternbilder. Apollo und Jupiter [Zeus] stimmte zu, denn Orpheus hatte Apollon hoch gelobt, und Jupiter [Zeus] gewährte seiner Tochter diese Gunst.“

Pseudo-Hyginus, Astronomica 2. 7:
„[Aphrodite] trieb die Frauen in Thrakien durch Liebe dazu an, Orpheus [Sohn der Muse Kalliope (Kalliope)] für sich zu suchen, so dass sie ihn in Stücke rissen. Sein Kopf wurde vom Berg ins Meer getragen und von den Wellen auf die Insel Lesbos geworfen. Er wurde von den Menschen von Lesbos aufgehoben und begraben, und als Gegenleistung für diese Freundlichkeit haben sie den Ruf, überaus geschickt in der Kunst der Musik zu sein. Die Die Leier wurde, wie wir sagten, von den Musae (Musen) unter die Sterne gestellt.“
[Vgl. Eine Athener Vase, die Kalliope mit dem Kopf des Orpheus zeigt.]


MUSEN BEGLEITER DES APOLLO & ARTEMIS

Apollo, Marsyas und die Musen | Athener rotfiguriger Glockenkrater 4. Jh. v. Chr. | Britisches Museum, London
Apollo, Marsyas und die Musen, rotfiguriger Glockenkrater aus Athen, 4. Jh. v. Chr., British Museum

I) DIE GEBURT & MENTORING VON APOLLO

Alcman, Fragment 40 (übers. Campbell, Bd. Greek Lyric II) (7. Jh. v. Chr.):
„Die in Safran gekleideten Mousai (Musen) lehrten diese Dinge [Musik & Lied] dem weit schießenden Sohn von Zeus [Apollon].“

Callimachus, Hymne 4 an Delos 248 ff (übers. Mair) (griechischer Dichter 3. Jh. v. Chr.):
„[Bei der Geburt des Apollonn auf Delos:] Mit Musik verließen die Schwäne, die Minnesänger der Götter, den maionischen Paktolos (maeonischen Pactolus) und umkreisten sieben Mal Delos und sangen über dem Geburtsbett [d. h. von Apollon], den Vögeln der Mousai (Musen), dem musikalischsten aller Vögel, die fliegen. Daher bespannte dieses Kind in späteren Tagen die Leier mit ebenso vielen Saiten – sieben Saiten, denn siebenmal sangen die Schwäne über die Wehen der Geburt: Nicht achtmal sangen sie: bevor das Kind [Apollon] hervorsprang.

II) FESTE DER GÖTTER

Apollon und der Chor von Mousai (Musen) traten zusammen mit Artemis und den Kharites (Charites, Graces) bei den Festen der Götter auf.

Siehe Die Musen & die Feste der Götter (oben)

III) FEIERN VON DELPHI

Homerische Hymne 27 an Artemis 14 ff (übers. Evelyn-White) (griechisches Epos 7.–4. Jh. v. Chr.):
„[Artemis] geht zum großen Haus ihres lieben Bruders Phoibos Apollon (Phoebus Apollon), in das reiche Land Delphi (Delphi), um dort den schönen Tanz der Mousai (Musen) und Kharites (Charites, Gnaden) zu befehlen. Dort hängt sie ihren gebogenen Bogen und ihre Pfeile auf und führt die Tänze anmutig an, während sie alle ihre himmlische Stimme singen.“

Pindar, Paean 2 (übers. Sandys) (griechische Lyrik 1. Jh. v. Chr.):
„Auf den beiden hohen Felsen von Parnassos (Parnassus) [Schrein des Apollon] führen die strahlenden Jungfrauen von Delphoi (Delphi) [die Mousai (Musen)] oft den leichtfüßigen Tanz auf und erklingen eine süße Melodie mit klangvoller Stimme.“

Philostratus der Ältere, Imagines 2. 19 (übers. Fairbanks) (griechischer Rhetor 3. Jh. n. Chr.):
„Der boiotische Kephisos (boeotian Cephisus), ein den Mousai (Musen) nicht unbekannter Bach … [auf] der Straße, die direkt nach Phokis (Phocis) und Delphi (Delphi) führt.“

Statius, Thebaid 6. 355 ff (übers. Mozley) (römisches Epos 1. Jh. n. Chr.):
„Apollo bezauberte mit seinen Klängen die glorreiche Gesellschaft der Musae (Musen) und blickte, seinen Finger auf die Saiten gelegt, vom luftigen Gipfel des Parnass auf die Erde herab.“

IV) FEIERN VON HELICON

Sappho, Fragment 208 (aus Himerius, Reden) (übers. Campbell, Bd. Griechische Lyrik I) (6. Jh. v. Chr.):
„[Apollon] der Anführer der Mousai (Musen) (Mousagetos) selbst, wie er erscheint, als Sappho und Pindar ihn in ihren Liedern mit goldenem Haar und Leier schmücken und ihn von Schwänen gezogen zum Berg Helikon (Helicon) schicken, um dort mit den Mousai (Musen) und Kharites (Chariten, Gnaden) zu tanzen.“

Simonides, Fragment 578 (aus Himerius, Reden) (übers. Campbell, Bd. Griechische Lyrik III) (6. bis 5. Jh. v. Chr.):
„Ich glaube, was Simonides in seinen Liedern zum Lob der Mousai (Musen) sagte. Seine Worte gingen in diese Richtung: Die Mousai tanzen immer, und die Göttinnen lieben es, sich mit Liedern und Streichern zu beschäftigen. Aber als sie sehen, wie Apollon anfängt, den Tanz zu leiten, legen sie ihr Herz noch mehr als zuvor in ihren Gesang und senden von Helikon (Helicon) einen völlig harmonischen Klang herab.“

V) RICHTER DES WETTBEWERBS VON APOLLO & MARSYAS

Die Mousai (Musen) wurden häufig in athenischen Vasengemälden des 5. Jahrhunderts v. Chr. dargestellt. beim Wettstreit zwischen Apollon und Marsyas. Vermutlich basierten diese Szenen auf damals produzierten Tragödienstücken, in denen ein Chor von Mousai als Richter fungierte.

Pausanias, Beschreibung Griechenlands 8. 9. 1 (übers. Jones) (Griechischer Reisebericht 2. Jh. n. Chr.):
„[Im Tempel von Apollon und Leto in Mantinea in Arkadien (Arkadien) :] Auf dem Sockel dieser [der Statuen der beiden Götter] stehen Figuren der Mousai (Musen) zusammen mit Marsyas, der die Flöte spielt.“

Pseudo-Hyginus, Fabulae 165 (übers. Grant) (römischer Mythograph 2. Jh. n. Chr.):
„Er [Marsyas] forderte Apollo dazu auf, in einem Wettbewerb mit ihm den Köder zu spielen. Als Apollo dort ankam, nahmen sie die Musae (Musen) als Richter. Marsyas ging als Sieger, als Apollo seine Leier auf den Kopf stellte und die gleiche Melodie spielte – etwas, was Marsyas mit den Pfeifen nicht konnte. Und so besiegte Apollo Marsyas, fesselte ihn an einen Baum und übergab ihn einem Skythen, der ihm die Haut von den Gliedmaßen abzog nach Gliedmaßen.

VI) Krankenschwestern von Apollos Sohn Aristaeus

Apollonius Rhodius, Argonautica 2. 512 ff (übers. Rieu) (griechisches Epos 3. Jh. v. Chr.):
„Er [Apollon] nahm seinen kleinen Sohn [Aristaios (Aristaeus)] mit, um von Kheiron (Chiron) in seiner Höhle großgezogen zu werden. Als das Kind erwachsen war, suchten die göttlichen Mousai (Musen) eine Braut für ihn, lehrten ihn die Kunst der Heilung und Prophezeiung und machten ihn zum Hirten all ihrer Herden, die auf der Athamantian-Ebene in Phthia, rund um den Berg Othrys und im Tal des heiligen Flusses weideten Apidanos.

VII) GOTTHEITEN NEBEN APOLLO DER POESIE & LIED

Homer, The Margites Fragment 2 (übers. Evelyn-White) (griechisches Epos 8. Jh. v. Chr.)
„Ein Diener [Barde] der Mousai (Musen) und des weit schießenden Apollon.“

Hesiod, Theogonie 92 ff (übers. Evelyn-White) (griechisches Epos 8. oder 7. Jahrhundert v. Chr.):
„Durch die Mousai (Musen) und den weitreichenden Apollon gibt es Sänger und Harfenspieler auf der Erde.“

Homerische Hymne 4 an Hermes 449 ff (übers. Evelyn-White) (griechisches Epos 7.–4. Jh. v. Chr.):
„Und obwohl ich [Apollon] ein Anhänger der Mousai Olympiades (olympische Musen) bin, die Tänze und den hellen Weg des Gesangs lieben – den vollen Klang und den hinreißenden Nervenkitzel der Flöten.“

Pindar, Pythian Ode 1. 13 ff (übers. Conway) (griechische Lyrik 5. Jh. v. Chr.):
„Und deine Pfeile [Poesie und Gesang] üben einen bezaubernden Zauber auf die Herzen der Unsterblichen aus – durch die Gnade von Letos Sohn [Apollon] und dem tiefgürteten Mousai (Musen).“

Pindar, Pythische Ode 1. 1 ff:
„O glorreiche Leier, gemeinsamer Schatz von Apollon und den Veilchengeschmückten Mousai (Musen).“

Terpander, Fragment 4 (übers. Campbell, Bd. Greek Lyric II) (7. Jh. v. Chr.):
„Lasst uns den Mousai, den Töchtern von Mnamas (Mnemosyne, Erinnerung), und dem Anführer der Mousai (Musen), Letos Sohn [Apollon], Trankopfer spenden.“

Griechische Lyrik V Anonymous, Fragmente 941 (aus grammatikalischen Auszügen):
„Lasst uns den Mousai (Musen), den Töchtern von Mnamas (Mnemosyne, Erinnerung) und dem Anführer der Mousai, Letos Sohn [Apollon], Trankopfer spenden.“

Griechische Lyrik V Anonymous, Fragmente 1027f (aus Dionysios von Halikarnassos, Über literarische Kompositionen):
„Für dich, Phoibos (Phoebus) [Apollon] und die Mousai (Musen), die deinen Altar teilen.“

Callimachus, Iambi Fragment 14 (übers. Trypanis) (griechischer Dichter 3. Jh. v. Chr.):
„O Mousai (Musen) schön und Apollon, dem ich [der Dichter] ein Trankopfer mache.“

Strabon, Geographie 10. 3. 10 (übers. Jones) (griechischer Geograph 1. Jh. v. Chr. bis 1. Jh. n. Chr.):
„Die Mousai (Musen) sind Göttinnen und Apollon ist der Anführer der Mousai.“

Strabo, Geographie 10. 3. 10 :
„Was die Mussai (Musen) und Apollon betrifft, so stehen die Mussai den Chören vor, während Apollon sowohl diesen als auch den Riten der Wahrsagerei vorsteht.“

Pausanias, Beschreibung Griechenlands 1. 2. 5 (übers. Jones) (Griechischer Reisebericht 2. Jh. n. Chr.):
„Sie nennen Apollon Mousegetes (Musagetes, Anführer der Mousai).“

Oppian, Halieutica 2. 16 (übers. Mair) (griechischer Dichter 3. Jh. n. Chr.):
„Die Götter haben den Menschen schlaue Künste gegeben und alle Weisheit in sie gelegt. Ein anderer Gott ist Namensgeber anderer Handwerke, sogar derjenigen, die die ehrenvolle Führung erhalten haben ... Die Gaben der Mousai (Musen) und Apollons sind Lieder.“

WEITERE Informationen zu diesem Gott finden Sie unter APOLLON


DIE MUSEN & HERMES

Philostratus der Ältere, Imagines 1. 10 (übers. Fairbanks) (griechischer Rhetor 3. Jh. n. Chr.):
„Das clevere Gerät der Leier, so heißt es, wurde von Hermes erfunden, der es aus zwei Hörnern, einer Querlatte und einem Schildpatt konstruierte; und er schenkte es zuerst Apollon und den Mousai (Musen), dann Amphion von Theben.“


MUSEN, BEGLEITER DER CHARITEN

Apollo, Marsyas und die Musen | Athener rotfiguriger Glockenkrater, 5. Jh. v. Chr. | Britisches Museum, London
Apollo, Marsyas und die Musen, rotfiguriger Glockenkrater aus Athen, 5. Jh. v. Chr., British Museum

Die Kharites (Charites, Graces) waren die Göttinnen des Tanzes, der Verherrlichung und des Schmucks, drei Sphären, die eng mit den Mousai verbunden sind. Die beiden Göttinnengruppen wurden häufig als Gefährtinnen beschrieben.

Hesiod, Theogonie 60 ff. (übers. Evelyn-White) (griechisches Epos 8. oder 7. Jahrhundert v. Chr.):
„Etwas abseits des höchsten Gipfels des schneebedeckten Olympos (Olympus) gibt es ihre [die Mousai (Musen)] hellen Tanzplätze und wunderschönen Häuser, und daneben leben die Kharites (Charites, Graces) und Himeros (Desire) in Freude.“

Homerische Hymne 27 an Artemis 14 ff (übers. Evelyn-White) (griechisches Epos 7.–4. Jh. v. Chr.):
„[Artemis] geht zum großen Haus ihres lieben Bruders Phoibos Apollon (Phoebus Apollon), in das reiche Land Delphi (Delphi), um dort den schönen Tanz der Mousai (Musen) und Kharites (Charites, Gnaden) zu befehlen. Dort hängt sie ihren gebogenen Bogen und ihre Pfeile auf und leitet und führt die Tänze anmutig an, während alle singend ihre himmlische Stimme ertönen lassen.“

Pindar, Paean 3 (übers. Sandys) (griechische Lyrik 5. Jh. v. Chr.):
„Gegrüßet seist du, heilige Kharites (Chariten, Gnaden), Gefährten der Moisai (Musen), thronend in Pracht.“

Sappho, Fragment 103 (übers. Campbell, Bd. Griechische Lyrik I) (6. Jh. v. Chr.):
„Hierher, heilige Kharites (Charites, Graces) und Pierides Moisai (Peirian Muses) [kommen Sie und inspirieren Sie ein Lied].“

Sappho, Fragment 208 (aus Himerius, Reden):
„[Apollon] erscheint, als Sappho und Pindar in ihren Liedern ... ihn von Schwänen gezogen zum Berg Helikon (Helicon) schicken, um dort mit den Mousai (Musen) und Kharites (Chariten, Gnaden) zu tanzen.“

The Anacreontea, Fragment 19 (übers. Campbell, Bd. Greek Lyric II) (5. Jh. v. Chr.):
„Die Mousai (Musen) banden Eros (Liebe) mit Girlanden und übergaben ihn Kalleis (Calleis, Schönheit) [d. h. einem der Kharites (Charites)]. Und nun bringt Kythereia (Cytherea) [Aphrodite] ein Lösegeld und versucht, ihn freizulassen. Aber wenn er freigelassen wird, wird er nicht gehen, sondern bleiben: Er hat gelernt, ihr Sklave zu sein.“

Die Anakreontee, Fragment 35:
„Die sanfte Rose. Sie ist der Atem der Götter und die Freude der Sterblichen, der Ruhm der Kharites (Charites, Graces) im Frühling, die Freude der Erotes (Loves) mit ihren reichen Girlanden und der Aphrodite; sie ist ein Thema für Poesie und die anmutige Pflanze der Mousai (Musen).“

Bacchylides, Fragment 5 (übers. Campbell, Bd. Greek Lyric IV) (5. Jh. v. Chr.):
„Wenn irgendein Motal jetzt lebt, werden Sie die süße Gabe [Poesie] der violett gekrönten Mousai (Musen), die zu Ihrer Verzierung [d. h. Verherrlichung] gesandt wurden, mit Hilfe der schlanken Kharites (Charites, Graces) richtig einschätzen.“

WEITERE Informationen zu diesen Göttinnen finden Sie unter DIE KHARITEN


MUSEN, GEFÄHRDER DES DIONYSOS

Diodorus Siculus, Bibliothek der Geschichte 4. 4. 3 (übers. Oldfather) (griechischer Historiker 1. Jh. v. Chr.):
„Sie sagen auch, dass er [Dionysos], als er ins Ausland ging, von den Mousai (Musen) begleitet wurde, die Mädchen waren, die eine ungewöhnlich hervorragende Ausbildung erhalten hatten, und dass diese Mädchen mit ihren Liedern und Tänzen und anderen Talenten, in denen sie unterrichtet worden waren, das Herz des Gottes erfreuten.“

Diodorus Siculus, Bibliothek für Geschichte 4. 5. 3:
„Und im Allgemeinen machten die Mousai (Musen), die durch die Vorteile, die ihre Ausbildung ihnen verschaffte, Wohltaten und Freuden verschafften, und die Satyroi (Satyren) durch den Einsatz von Geräten (Flöten, Tamburinen), die zur Heiterkeit beitragen, das Leben von Dionysos glücklich und angenehm.“

Weitere Informationen zu diesem Gott finden Sie unter DIONYSOS


WETTBEWERB DER MUSEN & THAMYRIS

Thamyris und die Musen | Fragment einer Athener rotfigurigen Vase, 4. Jh. v. Chr. | Nationales Archäologisches Museum, Athen
Thamyris und die Musen, Fragment einer rotfigurigen Vase aus Athen, 4. Jh. v. Chr., Nationales Archäologisches Museum, Athen

Homer, Ilias 2. 594 ff (übers. Lattimore) (griechisches Epos 8. Jh. v. Chr.):
„Dorion [in der Nähe von Pylos in Messenien], wo die Mousai (Musen) auf Thamyris, den Thraker (Thraker), trafen, hielt ihn vom Singen ab, da er aus Oichalia (Oechalia) und Oichalian Eurytos (Eurytus) stammte; denn er prahlte damit, dass er übertreffen würde, wenn genau die Mousai, Töchter des Zeus, die die Aigis halten, gegen ihn singen würden, und diese ihn in ihrem Zorn schlagen würden verstümmelt, und die Stimme des Staunens nahmen sie ihm und machten ihn zu einem Sänger ohne Gedächtnis.

Pseudo-Apollodorus, Bibliotheca 1. 17 (übers. Aldrich) (griechischer Mythograph 2. Jh. n. Chr.):
„Thamyris, ein gutaussehender Mensch und ein erfahrener Zitherspieler, nahm an einem Musikwettbewerb mit den Musai (Musen) teil. Wenn er gewinnen würde, könnte er mit allen schlafen; andernfalls hätten sie die Freiheit, ihm zu nehmen, was sie wollten. Der Mousai gewann und beraubte ihn seiner Augen und seiner musikalischen Fähigkeiten.“

Pausanias, Beschreibung Griechenlands 4. 33. 7 (übers. Jones) (Griechischer Reisebericht 2. Jh. n. Chr.):
„Homer [Ilias 2.594 oben zitiert] gibt an, dass das Unglück von Thamyris hier in Dorion [in Messenien] stattfand, weil er sagte, dass er die Mousai (Musen) selbst in Liedern besiegen würde. Aber Prodikos (Prodicus) von Phokaia (Phocaea) [griechischer Dichter 6. Jh. v. Chr.], wenn das Epos genannt würde der Minyad sagt, dass Thamyris die Strafe für seine Prahlerei gegen die Mousai bezahlt hat, wie es später auch Homer widerfuhr.

Pseudo-Hyginus, Astronomica 2. 6 (übers. Grant) (römischer Mythograph 2. Jh. n. Chr.):
„Der [Sternbild] Kniende. Andere nennen ihn Thamyris, geblendet von den Musae (Musen), der als Bittsteller kniet.“

Statius, Thebaid 4. 181 ff (übers. Mozley) (römisches Epos 1. Jh. n. Chr.):
„Dorion [in Messenien], der den getischen Barden beklagt: Hier machte Thamyris den Mut, die geschickten Töchter von Aonia [den Musen] in ihren Liedern zu übertreffen, aber zu einem Leben in Stille verurteilt, fiel er augenblicklich stumm mit Stimme und Harfe gleichermaßen – wer mag Gottheiten verachten, die sich von Angesicht zu Angesicht trafen? – denn er wusste nicht, was es bedeutete, mit Phoebus [Apollon] zu streiten, noch wie der hängende Satyrus [Marsyas] machte Celaenae berühmt.“


WETTBEWERB DER MUSEN & DER SIREN

Pausanias, Beschreibung Griechenlands 9. 34. 3 (übers. Jones) (Griechischer Reisebericht 2. Jh. n. Chr.):
„[In Koroneia (Coronea) in Böotien] befindet sich ein Heiligtum von Hera ... in ihren Händen trug sie die Seirenes (Sirenen). Denn die Geschichte besagt, dass die Töchter von Akheloios (Achelous) von Hera überredet wurden, mit den Mousai (Musen) im Gesang zu konkurrieren. Die Mousai gewannen, rissen den Seirenes die Federn aus und machten sich daraus Kronen sie.“

WEITERE Informationen zu diesen Vogelfrauen finden Sie unter THE SEIRENES


WETTBEWERB DER MUSEN & DIE PIERIDES

Porträts der neun Musen | Griechisch-römisches Mosaik aus der Neustraße 3.–4. Jh. n. Chr. | Rheinisches Landesmuseum Trier
Porträts der neun Musen, griechisch-römisches Mosaik aus der Neustraße 3.–4. Jh. n. Chr., Rheinisches Landesmuseum Trier

Antoninus Liberalis, Metamorphosen 9 (übers. Celoria) (griechischer Mythograph 2. Jh. n. Chr.):
„Zeus liebte Mnemosyne in Pieria und wurde Vater der Mousai (Musen). Ungefähr zu dieser Zeit war Pieros (Pierus) König von Emathia, der aus diesem Land hervorgegangen war. Er hatte neun Töchter. Sie waren diejenigen, die einen Chor gegen die Mousai bildeten. Und es gab einen Musikwettbewerb auf Helikon (Helicon). Wann immer die Töchter des Pieros zu singen begannen, verfinsterte sich die ganze Schöpfung und niemand schenkte ihrem Chorgesang Gehör. Aber als die Mussai sang, standen der Himmel, die Sterne, das Meer und die Flüsse still, während der Berg Helikon, betört von der Freude an allem, himmelwärts anschwoll, bis Pegasos (Pegasus) es durch den Willen von Poseidon aufhielt, indem er mit seinem Huf auf den Gipfel schlug. Da diese Sterblichen es sich zur Aufgabe gemacht hatten, mit Göttinnen zu streiten, verwandelten die Mousai sie in neun Vögel. Bis heute werden sie als Haubentaucher, Wendehals, Ortolan, Eichelhäher, Grünfink, Stieglitz, Ente, Specht und Dracontis-Taube bezeichnet.

Pausanias, Beschreibung Griechenlands 9. 39. 3 (übers. Jones) (Griechischer Reisebericht 2. Jh. n. Chr.):
„Die Söhne von Aloeus [die Aloadae, die das Heiligtum der Musen auf dem Berg Helikon (Helicon) gründeten] waren der Ansicht, dass es drei Mousai (Musen) gab ... Aber sie sagen, dass später Pieros (Pierus), ein Makedonier (Mazedonier), ... nach Thespiai (Thespiae) [die Stadt unterhalb des Berges Helikon] kam und neun Mousai gründete und ihre Namen in die heutigen änderte . . Es gibt einige, die sagen, dass Pieros selbst neun Töchter (die Pieriden) hatte, dass ihre Namen die gleichen waren wie die der Göttinnen und dass diejenigen, die die Griechen die Kinder der Mousai nannten, Söhne der Töchter von Pieros waren.

Pausanias, Beschreibung von Griechenland 9. 39. 6 :
„Es gibt viele Unwahrheiten, die von den Griechen [über den Dichter Orpheus] geglaubt wurden, eine davon besagt, dass Orpheus ein Sohn der Mousa Kalliope (Muse Calliope) und nicht der Tochter von Pieros (Pierus) war.“

Ovid, Metamorphosen 5. 294 & 662 ff (übers. Melville) (römisches Epos 1. Jh. v. Chr. bis 1. Jh. n. Chr.):
„Die Musa (Muse) sprach [zu Athene], als in der Luft ein Flügelrauschen zu hören war und aus hohen Ästen eine Begrüßungsstimme erklang. Jupiters [Zeus‘] Kind schaute auf, um zu sehen, woher die Zunge kam, die so klar sprach, und dachte, es sei ein Mann. Es war ein Vogel: Neun von ihnen hatten sich dort auf die Äste gesetzt und ihr Unglück beklagt, Meisternachahmer, neun Elstern. Als Minerva [Athena] Verwundert blickten die Musae (von einer Göttin zur anderen) und erzählten diese Geschichte: „Vor nicht allzu langer Zeit vergrößerten auch diese den Stamm der Vögel, den reichen Knappen von Pellae, und neunmal rief sie Lucina [Eileithyia, die Göttin der Geburt] zu Hilfe, und neunmal gebar sie ein Kind, das stolz darauf war, neun zu sein. war durch die Städte, so viele Städte von Haemonia [Thessalien] und Achaia gereist und erreichte uns schließlich hier und forderte uns auf: „Hört auf, mit eurem falschen Zauber den ungebildeten Pöbel zu betrügen.“ Wenn ihr eure Kräfte uns anvertraut, ihr Thespischen Göttinnen (Deae Thespiades) [Mousai (Musen)]. An Stimme und Geschick werden wir dir nicht nachgeben; zahlenmäßig sind wir gleich. Wenn Sie verlieren, verlassen Sie die Quelle von Medusaeus [Pegasos (Pegasus)] [Hippokrene (Hippocrene) auf dem Berg Helikon] und Aganippe Hyantea [Quelle von Theben] oder wir die Ebene von Emathia bis zu den schneebedeckten Berghängen von Paeonia; und lasst das Urteil der Nymphen entscheiden.“
„Natürlich war es eine Schande, mit ihnen zu streiten, aber eine größere Schande war es, nachzugeben.“ Die Wahl von Nymphae war getroffen; Sie legten den Eid an ihren eigenen Bächen ab und saßen auf Bänken aus lebendem Stein. Dann, ohne Auslosung, derjenige, derSie behaupteten, sie herauszufordern, und besangen den großen Krieg im Himmel, indem sie den Giganten falsche Heldenkraft zuschrieben und alle Taten der Götter herabwürdigten: Wie Typhoeus, der aus den tiefsten Tiefen der Erde kam, diese himmlischen Herzen in Angst und Schrecken versetzte und sie alle den Rücken kehrten und flohen, bis sie Zuflucht in Aegyptus und dem siebenmäuligen Nilus fanden. Sie erzählte, wie Typhoeus Terrigena (Erdgeborene) sie sogar dort verfolgte und die Götter sich in falschen Gestalten verbargen; „Und Juppiter [Zeus] wurde ein Widder“, sagte sie, „Herr der Herde, und so wird heute der große Ammon Libys‘ [Zeus-Ammon] mit gewundenen Hörnern dargestellt. Delius [Apollon] versteckte sich als Rabe, Semeleia [Dionysos] als Ziege, Phoebe [Artemis] als Katze, Saturnia [Hera] als schneeweiße Kuh, Venus [Aphrodite] als Fisch und Cyllenius [Hermes] ein Ibis.“ Also sang sie zu ihrer Lyra und machte Schluss.
„Dann wurden wir Aonides [Mousai] genannt.“ Aber vielleicht haben Sie jetzt keine Zeit oder Muße, unserem Lied zuzuhören?“ „Nein, auf jeden Fall“, sagte Pallas [Athena], „singen Sie Ihr Lied, singen Sie es ganz durch“, und nahm ihren Platz im hellen Schatten der Bäume ein. Die Musa (Muse) setzte ihre Geschichte fort. „Wir haben einen von uns zu unserem Champion ernannt, Calliope. Sie erhob sich, ihr wallendes Haar zu einem Efeukranz gebunden, und stimmte mit ihrem Daumen die klagenden Akkorde an, begann sie dieses Lied und begleitete ihre Stimme mit schwungvollen Streichern. . . [Sie singt die Geschichte der Entführung von Persephone.]
„Das war das Lied, das Calliope, unsere führende Schwester, sang; Sie war fertig und die Nymphen erklärten einmütig die Göttinnen von Helikon zu den Gewinnern. Als die Verlierer Beschimpfungen von sich gaben, sagte ich: „Dann reicht es also nicht aus“, sagte ich, „dass Ihre Herausforderung Ihnen Züchtigung eingebracht hat; Sie fügen der Verletzung noch eine Beleidigung hinzu. Unsere Geduld hat ihre Grenzen; wir werden zur Bestrafung übergehen. Wo die Wut ruft, werden wir folgen.“ Diese neun Mädchen, die Emathides, lachten undverachtete meine Drohungen und als sie versuchten zu sprechen und zu schreien und zu schreien und ihre Fäuste zu schütteln, wuchsen vor ihren Augen Federn aus ihren Fingern, das Gefieder verbarg ihre Arme, und jeder von ihnen sah in jedem Gesicht eine hörbare Schnabelform, alles seltsame neue Vögel, die in den Wäldern leben; und während sie sich an die Brust schlugen, hoben sie ihre flatternden Arme, um durch die Luft zu schweben – und da waren sie, Elstern, die frechen Schimpfwörter der Wälder. Jetzt wie Vögel behalten sie ihre frühere Beredsamkeit, ihr endloses, lautes Geplapper, während jede ihrer leidenschaftlichen Liebe zur Sprache frönt.“
Tritonia [Athena] hatte der Geschichte zugehört, die sie mit warmer Zustimmung über das Lied der Aonides [Mousais (Musen)] und ihren gerechten Zorn erzählte.

Cicero, De Natura Deorum 3. 21 (übers. Rackham) (römischer Rhetor 1. Jh. v. Chr.):
„Die zweite Gruppe [der Göttin Mousai (Musen)] sind die Nachkommen des dritten Jupiter [Zeus Olympios] und der Mnemosyne, neun an der Zahl; die dritte Gruppe sind die Töchter von Pierus und Antiope und werden von den Dichtern üblicherweise Peirides oder Peirian Maidens genannt; sie sind zahlenmäßig gleich [neun] und haben die gleichen Namen wie die nächste vorhergehende Gruppe.“


MUSET & DIE BESTRAFUNG DES PYRENÄUS

Ovid, Metamorphosen 5. 274 ff (übers. Melville) (römisches Epos 1. Jh. v. Chr. bis 1. Jh. n. Chr.):
„[Die Mousai (Musen) erzählen der Göttin Athene eine Geschichte:] Gesegnet sei unser Glück hier [auf dem Berg Helikon (Helicon)], wenn wir nur in Sicherheit wären. Das Verbrechen ist so unkontrolliert, dass alles unsere jungfräulichen Herzen erschreckt. Der brutale Pyrenäus verfolgt mich; in Wahrheit habe ich mich noch nicht erholt. Er brachte seine wilden thrakischen Soldaten mit und eroberte Daulis und die Landschaft von Phokea [d. h. in der Region Helicon] und behielt sein unrechtmäßig erworbenes Reich. Eines Morgens reisten wir zum Tempel auf Parnasia [d. h. Apollons Schrein von Delphoi], als er uns auf der Straße sah und vorgab, Ehrfurcht vor unserer Göttlichkeit zu hegen, sagte er: „Gesegneter Mnemonides“ (wissend, wer wir waren) „Unter meinem Dach und Schutz vor dem Regen“ (denn es regnete) „und den Zornigen.“ Himmel. Du darfst keine Skrupel haben: Oft sind die Götter des Himmels in bescheidenere Häuser eingetreten.‘
Beeinflusst von seinen Worten und dem Wetter stimmten wir zu und gingen in die Eingangshalle. Der Regen hörte nun auf, der Südwind wich der Nordbrise; die dunklen Wolken flohen, der Himmel war klar und klar; wir wollten gehen. Pyreneus schloss die Tür ab, um uns Gewalt anzutun, der wir entkamen, indem wir flogen. Als wollte er ihm folgen, kletterte er auf eine Zinne. „Welchen Weg du auch nimmst“, sagte er, „ich werde den gleichen nehmen“ und sprang, der Verrückte, von der höchsten Spitze, stürzte mit dem Kopf nach vorne und zerschmetterte seinen Schädel auf dem Boden, rot von seinem bösen Blut.“


DIE MUSEN & CROTUS

Pseudo-Hyginus, Astronomica 2. 27 (übers. Grant) (römischer Mythograph 2. Jh. n. Chr.):
„[Sternbild] Bogenschütze ... Manche sagen, er sei Krotus, Sohn von Eupheme, Amme der Musen (Musen). Wie Sositheus, Tragödienschreiber [griechisches 3. Jh. v. Chr.], sagt, hatte er sein Zuhause auf dem Berg Helikon und genoss die Gesellschaft der Musen, manchmal ging er sogar der Jagd nach. Er erlangte großen Ruhm für seinen Fleiß, denn er war sehr schnell im Wald und … Als Belohnung für seinen Eifer baten die Musae, ihn in einer Sternengruppe zu vertreten, und da er alle seine Fähigkeiten in einem Körper zeigen wollte, gab er ihm Pfeile, da diese sowohl seine Scharfsinnigkeit als auch seine Schnelligkeit zeigen würden, und er gab ihm einen Satyrus-Schwanz (Satyr), weil die Musae nicht weniger Freude an Crotus hatten [Dionysos] hat es in den Satyri getan, vor seinen Füßen sind ein paar Sterne in einem Kreis angeordnet, von denen einige sagten, sie seien ein Kranz, der wie von einem beim Spielen abgeworfen wurde.


DIE MUSEN & DIE SPHINX

Pseudo-Apollodorus, Bibliotheca 3. 5 (übers. Aldrich) (griechischer Mythograph 2. Jh. n. Chr.):
„[Die Sphinx] hatte ein Rätsel von den Mousai (Musen) gelernt und saß nun auf dem Berg Phikiom (Phicium), wo sie die Thebaner immer wieder damit herausforderte.“

Weitere Informationen zu diesem Monster finden Sie unter SPHINX


Miniaturansicht Muse mit Lyra

K20.1Eine Muse mit Lyra

Paestan-rote Figurenvasenmalerei, 4. Jh. v. Chr.

Miniaturansicht Muse mit Box

K20.1B Muse mit Box

Paestan-rote Figurenvasenmalerei, 4. Jh. v. Chr.

Thumbnail Muse mit Barbiton

K20.1C Muse mit Barbiton

Paestan-rote Figurenvasenmalerei, 4. Jh. v. Chr.

Miniaturbild Apollo, Muse mit Lyra

K20.3 Apollo, Muse mit Lyra

Athener Vasenmalerei mit roter Figur, 5. Jh. v. Chr.

Miniaturansicht Musen, Ares, Aphrodite

K20.11A Musen, Ares, Aphrodite

Athener Vasengemälde mit schwarzen Figuren, 6. Jh. v. Chr.

Miniaturmusen, Apollo, Hermes

K20.11B Musen, Apollo, Hermes

Athener Vasengemälde mit schwarzen Figuren, 6. Jh. v. Chr.

Miniaturansicht Muse auf Helicon

K20.4 Muse auf Helicon

Athener Vasenmalerei mit roter Figur, 5. Jh. v. Chr.

Miniaturansicht Muse auf Helicon

K20.4B Muse auf Helicon

Athener Vasenmalerei mit roter Figur, 5. Jh. v. Chr.

Miniaturbild Apollo, Muse mit Cithara

K20.5 Apollo, Muse mit Cithara

Athener Vasenmalerei mit roter Figur, 5. Jh. v. Chr.

Miniaturansicht Thamyris und die Musen

K20.10 Thamyris & die Musen

Athener Vasenmalerei mit roter Figur, 5. Jh. v. Chr.

Miniaturbild Euterpe mit Flöte

K20.10B Euterpe mit Flöte

Athener Vasenmalerei mit roter Figur, 5. Jh. v. Chr.

Miniaturbild Calliope mit Lyra

K20.10C Calliope mit Lyra

Athener Vasenmalerei mit roter Figur, 5. Jh. v. Chr.

Miniaturansicht Muse mit Lyra

K20.2 Muse mit Lyra

Athener Vasenmalerei mit roter Figur, 4. Jh. v. Chr.

Miniaturbild Apollo, Marsyas, Musen

T61.7 Apollo, Marsyas, Musen

Athener Vasenmalerei mit roter Figur, 4. Jh. v. Chr.

Miniaturbild Apollo, Marsyas, Musen

T61.3 Apollo, Marsyas, Musen

Athener Vasenmalerei mit roter Figur, 5. Jh. v. Chr.

Miniaturbild Apollo, Marsyas, Musen

T61.2 Apollo, Marsyas, Musen

Athener Vasenmalerei mit roter Figur, 5. Jh. v. Chr.

Miniaturansicht Winged Muse oder Nike

T24.1 Geflügelte Muse oder Nike

Athener Vasenmalerei mit roter Figur, 5. Jh. v. Chr.

Miniaturansicht Winged Muse oder Nike

T24.8 Geflügelte Muse oder Nike

Athener Vasenmalerei mit roter Figur, 5. Jh. v. Chr.

Miniaturbild Apollo und die Musen

K5.14 Apollo & die Musen

Griechische Vasenmalerei mit schwarzen Figuren, 6. Jh. v. Chr.

Miniaturansicht Thamyris und die Musen

K20.8 Thamyris & die Musen

Athener Vasenmalerei mit roter Figur, 5. Jh. v. Chr.

Miniaturbild Muse Terpsichore

Z20.1A Muse Terpsichore

Griechisch-römisches Vichten-Bodenmosaik 3. Jh. n. Chr.

Miniaturansicht Muse Calliope & Homer

Z20.1B Muse Calliope & Homer

Griechisch-römisches Vichten-Bodenmosaik 3. Jh. n. Chr.

Miniaturansicht Muse Polyhymnia

Z20.1C Muse Polyhymnia

Griechisch-römisches Vichten-Bodenmosaik 3. Jh. n. Chr.

Miniaturbild Melpomene, Clio, Virgil

Z20.5 Melpomene, Clio, Virgil

Griechisch-römisches Bardo-Bodenmosaik n. Chr.

Miniaturporträts der neun Musen

Z20.2 Porträts der neun Musen

Griechisch-römisches Kos-Bodenmosaik n. Chr.

Miniaturporträts der neun Musen

Z20.3 Porträts der neun Musen

Griechisch-römisches Trier-Mosaik 3. Jh. n. Chr.

Miniaturbildsymbole der neun Musen

Z20.4 Symbole der neun Musen

Griechisches Elis-Bodenmosaik 1. Jh. v. Chr.

Miniaturansicht der Calliope-Statue

S20.3A Calliope

Griechisch-römische Marmorstatue

Miniaturansicht der Clio-Statue

S20.3B Clio

Griechisch-römische Marmorstatue

Miniaturansicht der Polyhymnia-Statue

S20.3C Polyhymnie

Griechisch-römische Marmorstatue

Miniaturansicht der Thalia-Statue

S20.3E Thalia

Griechisch-römische Marmorstatue

Miniaturansicht der Terpsichore-Statue

S20.3D Terpsichore

Griechisch-römische Marmorstatue

Miniaturansicht der Terpsichore-Statue

S20.2 Terpsichore

Griechisch-römische Marmorstatue

Miniaturansicht der Melpomene-Statue

S20.1 Melpomen

Griechisch-römische Marmorstatue

QUELLEN (ALLE MUSEN-SEITEN)

GRIECHISCH

RÖMISCH

BYZANTINISCH

ANDERE QUELLEN

Andere Referenzen, die derzeit hier nicht zitiert werden: Scholiast über Pindars Nemeische Oden 3.16, Plutarch Table-Talk 9.14, Plutarch Roman Questions 59, Diodorus Siculus 1.18, Arnobius Adversus Nationes 3.37, Plato Republic 116, Martial 7.11, Scholiast über Theokrit 7.92, Servius zu Vergils Eklogen 7.21, Servius zu Aeneis 1.12.

BIBLIOGRAPHIE

Eine vollständige Bibliographie der auf dieser Seite zitierten Übersetzungen.